Grubenwasseraufbereitung

Grubenwasseraufbereitungstechniken werden für nationale und internationale Auftraggeber (z.B. Chile, Vietnam, Russland) neu entwickelt, optimiert und an lokale Gegebenheiten sowie besondere Anforderungen angepasst. 

Schwerpunkte sind neben der Metallabscheidung (Al, Fe, Mn), die Sulfatabscheidung (SO4), der Arsenrückhalt (As) aber auch die Behandlung von hochsalinaren Wässern. Bestehende Anlagen werden z. B. im Rahmen eines Betriebs- bzw. Prozessmonitorings bewertet und optimiert. Der Einfahrbetrieb von Grubenwasseraufbereitungsanlagen wird durch das GFI geplant und durch Technikumsversuche, Vorort-Monitoring und die Schulung der Mitarbeiter wissenschaftlich-technisch begleitet. 

Tests zur Parametrisierung und Optimierung einzelner Verfahrensschritte werden an den hauseigenen Technikumsanlagen durchgeführt. Diese Anlagen können mit Rohwässern aus dem Feld oder künstlich hergestellten Wässern (oxisch und anoxisch) im m³-Maßstab kontinuierlich beschickt werden. 

Ein aktueller Schwerpunkte ist die Entwicklung und Adaption von Verfahren zum Rückhalt von bergbaubürtigen Stoffen in den Quellgebieten oder zur Abscheidung aus Oberflächengewässern. Als Grundlage für diese Technologieentwicklung werden die komplexen Stoffmobilisierungs-, Rückhalte-, Akkumulations- und Umsetzungsprozesse in Boden-Wasser-Systemen von Bergbauhinterlassenschaften quantifiziert. 

Über die Bergbauwasseraufbereitung hinaus werden auch Technologieadaptionen für andere Industrieabwässer durchgeführt.

 

Fachbereich

Bergbauliche Wasserwirtschaft

Arbeitsgruppenleiter

Dr.-Ing. habil. Felix Bilek
Tel.: 0351 40506-74
E-Mail: fbilekgfi-dresdende