Altlasten

Altlastenmanagement und Sachverständigentätigkeit

Seit über 25 Jahren sind wir auf dem Gebiet der Sanierung von Altlastenstandorten tätig und mit der Organisation, Steuerung und Entwicklung komplexer Sanierungsvorhaben betraut. Schwerpunkt der rahmengutachterlichen und Sachverständigen-Tätigkeit ist die Konzeption und Begleitung der Umsetzung von Sanierungsplänen im Umwelt- und Bergrecht. Aufgabe des Sachverständigen bzw. des Rahmengutachters ist es Lösungen zu entwickeln, die von den Akteuren, wie dem Sanierungspflichtigen, den zuständigen Behörden, den Finanziers, den Fachgutachtern und den betroffenen Dritten getragen werden können. Weiterhin steht die Qualitätssicherung sowie Kontrolle und Wirkungsbewertung inkl. Bilanzierung von Maßnahmen im Fokus. GFI strebt dabei effiziente, nachhaltige Lösungen an, die z. B. unter Einsatz innovativer Verfahren einen schrittweisen Übergang zur Nachsorge unter Einbindung von MNA (Monitored Natural Attenuation) ermöglichen.  

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Entwicklung und Erprobung innovativer und angepasster Sanierungstechnologien

Wir stehen für die Entwicklung und Erprobung innovativer und Standort-angepasster Sanierungsverfahren im Altlastenbereich. Die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten mündeten in einer Reihe von Patenten, z. B. zur gesteigerten Gewinnung und Entfernung von Ölphasen aus dem Untergrund (EOR-Technologien), zur Untergrundbehandlung mittels drain&gate als gekoppelte in situ Reaktoren oder Vakuumstripptechnologien. Auch Sanierungstechnologien nach den Regeln und dem Stand der Technik, wie z. B. Pump & Treat, werden auf ihre Effizienz geprüft und deren Betriebsregimes optimiert. Diese Technologien werden mittels Pilotsanierungen oder Probebetriebsphasen im laufenden Sanierungsbetrieb an Altstandorten mit Partnern erprobt und die Verhältnismäßigkeit von deren Einsatz wird bewertet.

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Nachsorgeübergang und MNA-Konzepte (Monitored Natural Attenuation)

Wir arbeiten daran, langlaufende Sanierungen komplexer Altlastenstandorte schrittweise in eine Nachsorgephase zu überführen, in der verstärkt natürliche Abbau- und Stoffrückhalteprozesse (NA-Prozesse) zur Schadensminderung genutzt werden. Hierzu setzen wir Sanierungsaudits ein, die die Erreichbarkeit genehmigter und ggf. verminderter (weniger strenger) Sanierungszielwerte mit Technologie-Szenarien untersucht. Dabei werden Risiken, die von den verbleibenden Boden- und Grundwasser-Schäden noch langfristig ausgehen, schutzgutbezogen bewertet, Prognosen der Schadensentwicklung erstellt und bedarfsweise Rückfall-Technologiekonzepte zur Risikoabsicherung ergänzt. Schwellenwerte zur Kontrolle integraler und singulärer Schadenskriterien werden methodisch hergeleitet und stoffspezifisch begründet vorgeschlagen.

An ein transparentes (Bearbeiter-unabhängig prüfbares) MNA-Konzept werden bezüglich des Erkundungsstands sowie der Erkundungsstandards, des Standort- und Prozessverständnisses, aber auch bezüglich der genehmigungsrechtlichen Belange hohe Anforderungen gestellt. Um diese Hürde meistern zu können, haben wir am GFI spezielle Algorithmen entwickelt und bereits mehrfach erfolgreich angewendet.

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Fachbereich

Altlasten

Arbeitsgruppenleiter

Dr.-Ing. Ronald Giese
Tel.: 0351 40506-62
E-Mail: rgiesegfi-dresdende